Asyl, Rassismus und Social Media

Verschwörungstheorien, Falschmeldungen und Generalverdächtigungen sind in Social Media kaum mehr wegzudenken. So kommt es häufig vor, dass Meldungen über Straftaten und Kriminalität oft dazu genutzt werden, um Stimmung gegen Minderheiten und Politiker zu machen. Im Zuge der Flüchtlingsbewegungen nach Europa und insbesondere nach Deutschland hat sich die radikale Sprache zunehmend etabliert. Im Deckmantel der Meinungsfreiheit betreiben Parteien, politische Funktionäre und Antagonisten der bestehenden Flüchtlingspolitik Hetze und Diffamierungen. So werden Wörter wie „Gutmensch“ und „linksgrünversiffte Bahnhofsklatscher“ abwertend für Menschen verwendet, die sich für bedürftige Asylbewerber engagieren. Auch werden oft Falschmeldungen verbreitet, die angebliche Vergewaltigungen, Angriffe, Belästigungen usw. von hinzugezogenen Flüchtlingen thematisieren. Diese Meldungen verbreiten sich teils in einem sehr schnellen Zeitraum in sozialen Netzwerken, aber auch durch darauffolgende Mund-zu-Mund-Erzählungen auch außerhalb von SM.

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