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Sobald der Täter passt

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In Freiburg stirbt eine junge Frau, die zuvor vergewaltigt wurde. Der Täter, ein unbegleiteter minderjähriger Flüchtling, ertränkt sein Opfer anschließend. Grauenvolle Tat!

Nun läuft allerdings mal wieder eine Hetze, eine Hetze gegen Flüchtlinge, Migranten, Menschen. Eine Hetze, die symptomatisch für einen zunehmend ausufernden Rechtsruck ist. Eine Hetze, die, weit an der Realität vorbei, ihre Schuldigen sucht.
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Das Mitläufertum

Das Mitläufertum behauptet, dass es eine eigene Meinung hat. Das Mitläufertum verwechselt Hass mit Meinung. Es bemerkt nicht einmal, dass es keine eigene Meinung hat.

Es läuft nur bestimmten Führenden hinterher, die genau das sagen, was man glaubt unterstützen zu müssen, in der Hoffnung (durch Hass!) zu profitieren.

Das Mitläufertum ist gefährlich – gefährlich für Dich, mich, sie und ihn.

Wie man es auch macht

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Redet man mit ihnen über Flucht und Migration, pauschalisieren und beleidigen sie.
Macht man sie darauf aufmerksam, fühlen sie sich angegriffen.
Ignoriert man sie, hätte man sie beachten sollen.
Klärt man sie über Fakten auf, ist man arrogant.

Sie sehnen sich nach Liebe

In den letzten Jahrzehnten gab es überall auf unserer Erde Sozialabbau, Ausbeutung und Unterdrückung. Und jetzt wählt man, weil man zurecht enttäuscht ist, Parteien und Menschen, die keineswegs vorhaben, den Sozialstaat zu stärken. Man wählt Egoisten, Demagogen und Rassisten. Man wählt starke Führer und hofft, dass sich dadurch etwas ändert. Man wählt Hass. Dabei sehnt man sich eigentlich nach Liebe.

Jeden Tag dasselbe…

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Jeden Tag les ich von Brandanschlägen und Übergriffen, von Hetzjagden und Morddrohungen, von Rassismus und Misanthropie. Jeden Tag frage ich mich, wie die Debatten seitens Politik, Gesellschaft und Justiz aussehen würden, wären die Opfer keine Hilfesuchenden und Migranten. Versteht mich nicht falsch: Jedes Leben ist kostbar. Aber eben auch das Leben eines Menschen, der nicht das Glück hatte in der ersten Welt geboren zu sein. Die Debatten zu diesen Themen werden vergleichweise leider zu leise geführt…

Keine Macht den Feinden der Freiheit!

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In Dresden gab es gestern zwei Sprengstoffanschläge fremdenfeindlicher Natur. Zum Glück wurde niemand verletzt. Mal wieder stellen wir fest: Sowohl radikale Islamisten als auch rechtsextreme Besorgte kämpfen, zwar nicht Hand in Hand, aber mit den selben Zielen (Angst, Panik, Ausnahmezustand, Spaltung, Mobilisierung usw.), gegen unsere Gesellschaft und unser friedliches Miteinander! Keine Macht den Feinden der Freiheit!

Geschichte wiederholt sich

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Spätaussiedler, Vertriebene, Gastarbeiter, Ostblock-Europäer, „Ossis“, „Wessis“, Flüchtlinge – Parallelen? Menschen kamen, Menschen gingen, Menschen hetz(t)en gegen Menschen. Andere Zeiten, selber unnötiger und dummer Hass.

Amoklauf, Terror und Reaktionen

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Die Frage, die wir uns stellen sollten, wäre, ob und wie man verhindern kann, dass Menschen, ob politisch oder ideologisch motiviert oder/und psychisch labil, solche schrecklichen Taten begehen. Stattdessen streiten wir darüber, welcher Ethnie oder Religion der Täter entstammt und ob uns der Überwachungs- und Nationalstaat davor schützen kann.

Wir sollten uns Gedanken um die gesellschaftlichen Probleme (Erfolgsdruck, Mobbing, Ausgrenzung, Hass usw.) machen, wie man Perspektiven schaffen und der Perspektivlosigkeit entgegenwirken kann. Nur so können wir versuchen zu verhindern. Jedoch: 100%igen Frieden werden Menschen nie erlangen, solange sie aufgrund von Äußerlichkeiten ausklammern und differenzieren.

Meine Gedanken sind bei all den Hinterbliebenen in München, Nizza, Manbij und und und

Rechter Populismus und rechte Gewalt

Nach dem Brexit-Referendum ist es zu einem 400%igen Anstieg von rechten Straftaten in England gekommen.

Und die Verantwortlichen des rechtspopulistischen VoteLeaveTakeControl-Programms (Boris Johnson und Nigel Farage) ziehen sich, nachdem sie ihre Hetze gesellschaftsfähig gemacht haben, feige zurück. Verantwortungsbewusstsein sieht anders aus.

Das ist mal wieder typisch für rechte Demagogen und Menschenfeinde. Die Konsequenzen baden nun wieder andere aus – wie immer, wie überall. Hier AfD, da UKIP, dort FN.

Gemeinsam, im Netz und auf der Strasse, müssen wir dem entgegentreten und sämtlichen rechten Brandstiftern Einhalt gebieten.

Gemeinsam gegen Alltagsrassismus und Menschenfeindlichkeit!

Nazisprache gegen Flüchtlinge

Wer Flüchtlinge
„Untermenschen“ nennt,
sollte sich
„Ich bin ein Nazi“
auf die Stirn
tätowieren lassen.