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Rassismus ist ein Virus

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Spätestens dann, wenn auch Freunde und Bekannte rassistische Äußerungen absondern, merkt man, was Rassismus für ein grauenhafter Virus ist.

Rassismus fängt da an

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Rassismus fängt da an, wo man aufhört vor der eigenen Türe zu kehren, dafür aber fremde beschmutzt.

Seit der Geburt gefacebookt

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Früher wurde man lediglich in Nationalitäten und Religionen hineingeboren. Jetzt kommen noch soziale Netzwerke hinzu. Wieder haben Kinder keine Möglichkeit und sind ab der Geburt gefacebookt, mit allen dazu gehörigen Konsequenzen und ohne jegliche Entscheidungsmacht. Sie haben keine Macht darüber, was über sich selbst virtuell preisgegeben wird. Die Darstellungs- und Veröffentlichungswut der Eltern missachtet und unterschätzt die Zukunft (der Kinder).

An der Realität vorbei

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Wer pauschalisieren und kollektiv bestrafen möchte, hat den Bezug zur Realität verloren.
Wer falsche Nachrichten und Fake-Videos verbreitet, hat den Bezug zur Realität verloren.
Wer Fotos von geschändeten und getöteten Tieren veröffentlicht und anschließend ein Steak isst, hat den Bezug zur Realität verloren.
Wer Armut kritisiert und den Bettler ebenfalls, hat den Bezug zur Realität verloren.
Wer zwischen Männer- und Frauenarbeit unterscheidet, hat den Bezug zur Realität verloren.
Wer Menschen kritisiert, die anders lieben, hat den Bezug zur Realität verloren.
Wer nicht vor der eigenen Türe kehrt, aber andere hierfür kritisiert, hat den Bezug zur Realität verloren.

Sobald der Täter passt

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In Freiburg stirbt eine junge Frau, die zuvor vergewaltigt wurde. Der Täter, ein unbegleiteter minderjähriger Flüchtling, ertränkt sein Opfer anschließend. Grauenvolle Tat!

Nun läuft allerdings mal wieder eine Hetze, eine Hetze gegen Flüchtlinge, Migranten, Menschen. Eine Hetze, die symptomatisch für einen zunehmend ausufernden Rechtsruck ist. Eine Hetze, die, weit an der Realität vorbei, ihre Schuldigen sucht.
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Das Mitläufertum

Das Mitläufertum behauptet, dass es eine eigene Meinung hat. Das Mitläufertum verwechselt Hass mit Meinung. Es bemerkt nicht einmal, dass es keine eigene Meinung hat.

Es läuft nur bestimmten Führenden hinterher, die genau das sagen, was man glaubt unterstützen zu müssen, in der Hoffnung (durch Hass!) zu profitieren.

Das Mitläufertum ist gefährlich – gefährlich für Dich, mich, sie und ihn.

Wie man es auch macht

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Redet man mit ihnen über Flucht und Migration, pauschalisieren und beleidigen sie.
Macht man sie darauf aufmerksam, fühlen sie sich angegriffen.
Ignoriert man sie, hätte man sie beachten sollen.
Klärt man sie über Fakten auf, ist man arrogant.

Sie sehnen sich nach Liebe

In den letzten Jahrzehnten gab es überall auf unserer Erde Sozialabbau, Ausbeutung und Unterdrückung. Und jetzt wählt man, weil man zurecht enttäuscht ist, Parteien und Menschen, die keineswegs vorhaben, den Sozialstaat zu stärken. Man wählt Egoisten, Demagogen und Rassisten. Man wählt starke Führer und hofft, dass sich dadurch etwas ändert. Man wählt Hass. Dabei sehnt man sich eigentlich nach Liebe.

Jeden Tag dasselbe…

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Jeden Tag les ich von Brandanschlägen und Übergriffen, von Hetzjagden und Morddrohungen, von Rassismus und Misanthropie. Jeden Tag frage ich mich, wie die Debatten seitens Politik, Gesellschaft und Justiz aussehen würden, wären die Opfer keine Hilfesuchenden und Migranten. Versteht mich nicht falsch: Jedes Leben ist kostbar. Aber eben auch das Leben eines Menschen, der nicht das Glück hatte in der ersten Welt geboren zu sein. Die Debatten zu diesen Themen werden vergleichweise leider zu leise geführt…

Keine Macht den Feinden der Freiheit!

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In Dresden gab es gestern zwei Sprengstoffanschläge fremdenfeindlicher Natur. Zum Glück wurde niemand verletzt. Mal wieder stellen wir fest: Sowohl radikale Islamisten als auch rechtsextreme Besorgte kämpfen, zwar nicht Hand in Hand, aber mit den selben Zielen (Angst, Panik, Ausnahmezustand, Spaltung, Mobilisierung usw.), gegen unsere Gesellschaft und unser friedliches Miteinander! Keine Macht den Feinden der Freiheit!