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Asyl, Rassismus und Social Media

Verschwörungstheorien, Falschmeldungen und Generalverdächtigungen sind in Social Media kaum mehr wegzudenken. So kommt es häufig vor, dass Meldungen über Straftaten und Kriminalität oft dazu genutzt werden, um Stimmung gegen Minderheiten und Politiker zu machen. Weiterlesen

Sobald der Täter passt

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In Freiburg stirbt eine junge Frau, die zuvor vergewaltigt wurde. Der Täter, ein unbegleiteter minderjähriger Flüchtling, ertränkt sein Opfer anschließend. Grauenvolle Tat!

Nun läuft allerdings mal wieder eine Hetze, eine Hetze gegen Flüchtlinge, Migranten, Menschen. Eine Hetze, die symptomatisch für einen zunehmend ausufernden Rechtsruck ist. Eine Hetze, die, weit an der Realität vorbei, ihre Schuldigen sucht.
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Gambia – ein Kleinstland ohne Bekanntheit

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Sehr geehrte Damen und Herren,

ich schreibe heute aufgrund einer wichtigen Thematik, die mich seit Wochen und Monaten beschäftigt. Durch den Kontakt zu Ehrenamtlichen bin ich auf die politische Situation in Gambia, einem Kleinststaat mit ca. 1,8 Millionen Einwohnern, aufmerksam geworden. Zuvor hatte ich kaum etwas über die Probleme und das Land erfahren. Nun, da die Situation für Gambier in Deutschland und Europa immer dramatischer wird, wussten wir uns nicht mehr zu helfen und möchten, auch wenn es eher unwahrscheinlich erscheint, dass mein Text (welches an eine bestimmte Redaktion zugesandt wurde) etwas bewegen könnte, versuchen die Aufmerksamkeit der Bundesregierung, der Gesellschaft und Medien auf die Zustände im krisengeplagten Land zu lenken. Mithilfe der Medien könnte dies möglich werden.
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Wie man es auch macht

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Redet man mit ihnen über Flucht und Migration, pauschalisieren und beleidigen sie.
Macht man sie darauf aufmerksam, fühlen sie sich angegriffen.
Ignoriert man sie, hätte man sie beachten sollen.
Klärt man sie über Fakten auf, ist man arrogant.

Jeden Tag dasselbe…

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Jeden Tag les ich von Brandanschlägen und Übergriffen, von Hetzjagden und Morddrohungen, von Rassismus und Misanthropie. Jeden Tag frage ich mich, wie die Debatten seitens Politik, Gesellschaft und Justiz aussehen würden, wären die Opfer keine Hilfesuchenden und Migranten. Versteht mich nicht falsch: Jedes Leben ist kostbar. Aber eben auch das Leben eines Menschen, der nicht das Glück hatte in der ersten Welt geboren zu sein. Die Debatten zu diesen Themen werden vergleichweise leider zu leise geführt…

Keine Macht den Feinden der Freiheit!

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In Dresden gab es gestern zwei Sprengstoffanschläge fremdenfeindlicher Natur. Zum Glück wurde niemand verletzt. Mal wieder stellen wir fest: Sowohl radikale Islamisten als auch rechtsextreme Besorgte kämpfen, zwar nicht Hand in Hand, aber mit den selben Zielen (Angst, Panik, Ausnahmezustand, Spaltung, Mobilisierung usw.), gegen unsere Gesellschaft und unser friedliches Miteinander! Keine Macht den Feinden der Freiheit!

Geschichte wiederholt sich

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Spätaussiedler, Vertriebene, Gastarbeiter, Ostblock-Europäer, „Ossis“, „Wessis“, Flüchtlinge – Parallelen? Menschen kamen, Menschen gingen, Menschen hetz(t)en gegen Menschen. Andere Zeiten, selber unnötiger und dummer Hass.

Unter Generalverdacht

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Zu den Problemen unserer Menschheit gehören leider auch Pauschalisierungen und Generalverdächtigungen. Diese emotionalen Fehlzündungen führen viele von uns in die Irre, lassen einen Menschen überdimensionale Angst empfinden und zwischenmenschlich einen gegenseitigen Hass enstehen und etablieren, welcher sich wieder in Paranoia und Überempfindlichkeit niederschlägt. Diese Überempfindlichkeit und Paranoia führt wiederum zu weiterer Pauschalisierung – ein Teufelskreis der undurchdachten Emotionalität.

Amoklauf, Terror und Reaktionen

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Die Frage, die wir uns stellen sollten, wäre, ob und wie man verhindern kann, dass Menschen, ob politisch oder ideologisch motiviert oder/und psychisch labil, solche schrecklichen Taten begehen. Stattdessen streiten wir darüber, welcher Ethnie oder Religion der Täter entstammt und ob uns der Überwachungs- und Nationalstaat davor schützen kann.

Wir sollten uns Gedanken um die gesellschaftlichen Probleme (Erfolgsdruck, Mobbing, Ausgrenzung, Hass usw.) machen, wie man Perspektiven schaffen und der Perspektivlosigkeit entgegenwirken kann. Nur so können wir versuchen zu verhindern. Jedoch: 100%igen Frieden werden Menschen nie erlangen, solange sie aufgrund von Äußerlichkeiten ausklammern und differenzieren.

Meine Gedanken sind bei all den Hinterbliebenen in München, Nizza, Manbij und und und

Rechter Populismus und rechte Gewalt

Nach dem Brexit-Referendum ist es zu einem 400%igen Anstieg von rechten Straftaten in England gekommen.

Und die Verantwortlichen des rechtspopulistischen VoteLeaveTakeControl-Programms (Boris Johnson und Nigel Farage) ziehen sich, nachdem sie ihre Hetze gesellschaftsfähig gemacht haben, feige zurück. Verantwortungsbewusstsein sieht anders aus.

Das ist mal wieder typisch für rechte Demagogen und Menschenfeinde. Die Konsequenzen baden nun wieder andere aus – wie immer, wie überall. Hier AfD, da UKIP, dort FN.

Gemeinsam, im Netz und auf der Strasse, müssen wir dem entgegentreten und sämtlichen rechten Brandstiftern Einhalt gebieten.

Gemeinsam gegen Alltagsrassismus und Menschenfeindlichkeit!