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Jeden Tag dasselbe…

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Jeden Tag les ich von Brandanschlägen und Übergriffen, von Hetzjagden und Morddrohungen, von Rassismus und Misanthropie. Jeden Tag frage ich mich, wie die Debatten seitens Politik, Gesellschaft und Justiz aussehen würden, wären die Opfer keine Hilfesuchenden und Migranten. Versteht mich nicht falsch: Jedes Leben ist kostbar. Aber eben auch das Leben eines Menschen, der nicht das Glück hatte in der ersten Welt geboren zu sein. Die Debatten zu diesen Themen werden vergleichweise leider zu leise geführt…

Keine Macht den Feinden der Freiheit!

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In Dresden gab es gestern zwei Sprengstoffanschläge fremdenfeindlicher Natur. Zum Glück wurde niemand verletzt. Mal wieder stellen wir fest: Sowohl radikale Islamisten als auch rechtsextreme Besorgte kämpfen, zwar nicht Hand in Hand, aber mit den selben Zielen (Angst, Panik, Ausnahmezustand, Spaltung, Mobilisierung usw.), gegen unsere Gesellschaft und unser friedliches Miteinander! Keine Macht den Feinden der Freiheit!

Geschichte wiederholt sich

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Spätaussiedler, Vertriebene, Gastarbeiter, Ostblock-Europäer, „Ossis“, „Wessis“, Flüchtlinge – Parallelen? Menschen kamen, Menschen gingen, Menschen hetz(t)en gegen Menschen. Andere Zeiten, selber unnötiger und dummer Hass.

Amoklauf, Terror und Reaktionen

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Die Frage, die wir uns stellen sollten, wäre, ob und wie man verhindern kann, dass Menschen, ob politisch oder ideologisch motiviert oder/und psychisch labil, solche schrecklichen Taten begehen. Stattdessen streiten wir darüber, welcher Ethnie oder Religion der Täter entstammt und ob uns der Überwachungs- und Nationalstaat davor schützen kann.

Wir sollten uns Gedanken um die gesellschaftlichen Probleme (Erfolgsdruck, Mobbing, Ausgrenzung, Hass usw.) machen, wie man Perspektiven schaffen und der Perspektivlosigkeit entgegenwirken kann. Nur so können wir versuchen zu verhindern. Jedoch: 100%igen Frieden werden Menschen nie erlangen, solange sie aufgrund von Äußerlichkeiten ausklammern und differenzieren.

Meine Gedanken sind bei all den Hinterbliebenen in München, Nizza, Manbij und und und

Nazisprache gegen Flüchtlinge

Wer Flüchtlinge
„Untermenschen“ nennt,
sollte sich
„Ich bin ein Nazi“
auf die Stirn
tätowieren lassen.

Rechter Terror in Deutschland

Rechtsterrorismus und verbale Brandstifterei müssen mit der vollen Härte des Gesetzes geahndet werden. Oder will man hierzulande wieder bis zum nächsten Adriano oder Rostock-Lichtenhagen warten? Wir haben ein vergiftetes Klima in Deutschland- dank misslungener Regierungspolitik und geistiger Brandstifterei seitens AfD, PEGIDA und CSU. Wenn das so weitergeht, wird es noch kälter in Dunkeldeutschland. Dagegen muss vorgegangen werden!

Flüchtlinge: Wo sind die Frauen?

Kommen nur junge Männer,
schreien alle rum,
dass keine Kinder und Frauen
dabei sind.
Kommen Kinder und Frauen,
schreien alle,
wie unverantwortlich es doch ist,
Frauen und Kinder auf so eine Reise
mitzunehmen.