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Soziale Medien: Denkmal für die ermordeten Juden Europas

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Internet – Fluch und Segen. Soziale Medien – Fluch und Segen. Ich sehe nun, was Du machst. Du zeigst Dich in verschiedenen Posen. Du präsentierst Dich mal hier, mal dort. Du, ich, wir möchten uns mitteilen. Wir tun es auch. Doch, Du hast nun etwas anderes besucht. Du warst in Berlin. Genauer warst Du beim Mahnmal, beim Holocaust-Mahnmal. Dieses wurde erbaut, um an die ermordeten und gequälten Juden zur Nazizeit zu gedenken. Und Du machst nun ein Foto – berechtigt. Du willst mit auf dem Bild sein – okay. Doch wieso posierst Du so respektlos herum?
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Geschichte wiederholt sich

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Spätaussiedler, Vertriebene, Gastarbeiter, Ostblock-Europäer, „Ossis“, „Wessis“, Flüchtlinge – Parallelen? Menschen kamen, Menschen gingen, Menschen hetz(t)en gegen Menschen. Andere Zeiten, selber unnötiger und dummer Hass.

Gesellschaften der Neuzeit und Vergangenheit

Historiker schreiben Tag für Tag die brutalen und vielen Verbrechen der Vergangenheit auf- für uns, für die Nachwelt. Aber leider ist die Gesellschaft zu faul zum Lesen und verstehen. Sie interessiert sich nicht dafür, was war. Und wenn es dann wieder so wird, wird man die Verantwortlichen und Mitschuldigen sagen hören, dass sie dies ja nicht hätten ahnen können. Erst lässt man sich vom plumpen menschenfeindlichen Populismus ködern, dann wenn es zu spät ist, hat man nichts gewusst.

Unser Europa – die Geschichte der Zukunft

Irgendwann, in 100 Jahren, werden die Menschen Europa’s Flüchtlingspolitik von heute thematisieren und festgestellen, dass Europa kläglich versagt hat. Ein Europa, das in 2 Tagen Hunderte Milliarden ausgeben kann, um Banken zu retten. Ein Europa, das die Grenzen dicht macht und die Menschen in Stacheldraht reinlaufen lässt. Ein Europa, das an Egoismus nicht zu überbieten war. Solang hat man sich mit Dublin III sicher gefühlt in Deutschland. Und als nach Jahren der Flüchtlingsströme Italien, Griechenland usw. wirklich nicht mehr weiterwussten, war es Deutschland und anderen „sicheren“ Dublin-Staaten egal. Nun klopfen die Flüchtlinge an die Türe des Waffenexportdrittplatzierten und man ruft „Europäische Solidarität und Quote.“ So egoman und inhuman kann nur der Kapitalismus sein. Und über den Rechtsterrorismus und Rechtspopulismus will ich erst gar nicht anfangen. So oder so: Was wir erleben, wird als humanitäre Katastrophe in die Geschichte eingehen. Und kein Mensch wird je dafür zur Rechenschaft gezogen werden – kein Kriegstreiber, kein Hilfsverweigerer, kein Waffenexporteur, kein Unterdrücker, kein Sklaventreiber. Niemand.