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Die Nafri-Debatte

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Wenn man schon immer aufgrund des äußeren Erscheinungsbildes und somit der Herkunft selektiert wird, ist das kein Spaß. Es macht keinen Spaß aussortiert zu werden. Es macht keinen Spaß festgehalten zu werden – immer wieder kontrolliert zu werden. Es ist ja nicht so, dass nur die Polizei Menschen mit Migrationsgeschichte aussortiert oder anders behandelt. Es geht nicht um Nafri. Es geht um mehr. Denn es passiert immer wieder – in öffentlichen Verkehrsmitteln, beim Bäcker, beim Amt, auf dem Gehweg, im Treppenhaus, überall. Aber vom Alltagsrassismus spricht man nicht. Warum auch? Es betrifft nicht die Mehrheit, die Vorurteilen und rassistischen Klischees ausgesetzt ist. Es betrifft Minderheiten, wie überall sonst auch.
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Mich bewegt der Rassismus

Mich bewegt, dass hirnbefreite Individuen immer der Meinung sind, dass ihr fastrechtes/strammrechtes Geblubber nicht fremdenfeindlich ist. Mich bewegt, dass auch Deutsche mit Migrationshintergrund teilweise dasselbe denken und außer Acht lassen, dass diese Faschistoiden evtl. dafür gesorgt hätten, dass man als Mensch von einer fremden Kultur gar nicht erst hierher kommen dürfte. Mich bewegt, dass Viele pauschalisieren, ohne es zu merken. Mich bewegt, dass es Trend geworden ist, gegen Menschen zu sein. Erst die Vertriebenen, dann die Gastarbeiter, dann die Ostdeutschen (selbe Biodeutschengattung), dann die Arbeitslosen, die Rumänen und Bulgaren, jetzt wieder die Flüchtlinge. Es ist immer das gleiche Muster, auch wenn die unreflektierten „Klardenker“ das nicht sehen wollen.

Mich bewegt, dass es hier so viele gute Menschen hat, die sich dieser populistischen Scheiße entgegenstellen und sich dieser Brühe entziehen.