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Gleich und Gleich verletzt sich gern

Nur diejenigen,
von denen Du annahmst,
sie seien Dir ähnlich
und sie fühlen gleich,
sind diejenigen,
die Dich am meisten verletzen können.

Kranke Bosse und leidende Frauen

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Gestern habe ich mit einem Freund geredet.
Er hat mir von seinem Chef erzählt.
Wir haben uns die letzten Jahre immer über diesen ignoranten und egoistischen Menschen unterhalten.
Warum?
Weil er seinen Mitarbeitern das Leben zur Hölle macht.
Klar, Chef und so.
Das denkt man sich jetzt.
Aber ganz so einfach scheint es dann doch nicht zu sein.
Zumindest mir geht die gestrige Unterhaltung nicht aus dem Kopf.
Gar nicht.
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Es ist wie es ist.

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Es ist anders.
Es fühlt sich speziell an.
Es ist neu.
Es fühlt sich vertraut an.
Es ist mehr.
Es fühlt sich echt an.
Es ist seltsam.
Es fühlt sich surreal an.

Die Nafri-Debatte

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Wenn man schon immer aufgrund des äußeren Erscheinungsbildes und somit der Herkunft selektiert wird, ist das kein Spaß. Es macht keinen Spaß aussortiert zu werden. Es macht keinen Spaß festgehalten zu werden – immer wieder kontrolliert zu werden. Es ist ja nicht so, dass nur die Polizei Menschen mit Migrationsgeschichte aussortiert oder anders behandelt. Es geht nicht um Nafri. Es geht um mehr. Denn es passiert immer wieder – in öffentlichen Verkehrsmitteln, beim Bäcker, beim Amt, auf dem Gehweg, im Treppenhaus, überall. Aber vom Alltagsrassismus spricht man nicht. Warum auch? Es betrifft nicht die Mehrheit, die Vorurteilen und rassistischen Klischees ausgesetzt ist. Es betrifft Minderheiten, wie überall sonst auch.
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Tiere essen

Wer Tiere isst, ehrt und liebt sie nicht.
Wer Tiere isst, isst Tiere.
Oder isst man seine Mitmenschen etwa, wenn man sie ehrt und liebt?

Amoklauf, Terror und Reaktionen

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Die Frage, die wir uns stellen sollten, wäre, ob und wie man verhindern kann, dass Menschen, ob politisch oder ideologisch motiviert oder/und psychisch labil, solche schrecklichen Taten begehen. Stattdessen streiten wir darüber, welcher Ethnie oder Religion der Täter entstammt und ob uns der Überwachungs- und Nationalstaat davor schützen kann.

Wir sollten uns Gedanken um die gesellschaftlichen Probleme (Erfolgsdruck, Mobbing, Ausgrenzung, Hass usw.) machen, wie man Perspektiven schaffen und der Perspektivlosigkeit entgegenwirken kann. Nur so können wir versuchen zu verhindern. Jedoch: 100%igen Frieden werden Menschen nie erlangen, solange sie aufgrund von Äußerlichkeiten ausklammern und differenzieren.

Meine Gedanken sind bei all den Hinterbliebenen in München, Nizza, Manbij und und und

Unser Wesen

Das Wesen des Menschen ist zu kompliziert und unterschiedlich für einfache Erklärungen und Lösungen.

Glyphosat in Bieren: Höchst unbedenklich

Die Mengen an Glyphosat, die in 14 Bieren in Deutschland gefunden wurden, sollen für den menschlichen Körper unbedenklich sein.

Sie reden von Höchstgrenzen. Sie reden bei allem, was unsere Zellen und damit was uns tötet, von Höchstgrenzen.
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Das ist unser Europa

Während reiche Länder wie Deutschland und Österreich nicht einmal im Stande sind, ihre künstlichen Grenzen zu kontrollieren, verlangen sie von einem verarmten Land wie Griechenland, dass es die Grenzen schützt. Wo wohl ein größerer Ansturm herrscht- auf dem Weg nach Europa, durch Griechenland hindurch, oder mittendrin- auf den über 3000 griechischen Inseln oder hier auf dem Festland- an den „Außengrenzen“ oder in Passau?
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