Beiträge

Die Ignoranz der Gesellschaft

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Es kann nicht sein, dass wir uns mehr Gedanken um brennende Autos machen, als über radikale Polizeigewalt und -willkür. Es kann nicht sein, dass wir es hinnehmen, wenn Menschen ihrer Rechte beraubt werden, nur weil es uns selbst nicht in dem Augenblick betrifft. Weiterlesen

Was Du nicht willst, dass man Dir tu…

„Was du nicht willst, dass man dir tu, das füg auch keinem andern zu.“

Wenn sich Menschen grundsätzlich an diese sogenannte goldene Regel halten würden,
würde es dann vielleicht besser werden?
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Momente

Ich habe verstanden.
Viele Augenblicke dauern an.
Momente sind unendlich.
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Kranke Bosse und leidende Frauen

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Gestern habe ich mit einem Freund geredet.
Er hat mir von seinem Chef erzählt.
Wir haben uns die letzten Jahre immer über diesen ignoranten und egoistischen Menschen unterhalten.
Warum?
Weil er seinen Mitarbeitern das Leben zur Hölle macht.
Klar, Chef und so.
Das denkt man sich jetzt.
Aber ganz so einfach scheint es dann doch nicht zu sein.
Zumindest mir geht die gestrige Unterhaltung nicht aus dem Kopf.
Gar nicht.
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Es ist wie es ist.

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Es ist anders.
Es fühlt sich speziell an.
Es ist neu.
Es fühlt sich vertraut an.
Es ist mehr.
Es fühlt sich echt an.
Es ist seltsam.
Es fühlt sich surreal an.

Was würdest Du tun?

Wir sind schnell darin zu urteilen. Wir urteilen über Oberflächlichkeiten, wir urteilen über Handlungen, wir urteilen über Eigenschaften. Wir sind schnell darin. Doch was würdest Du tun?
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Die Feinde der Freiheit

Wir leben in einer Zeit, in der vermeintliche Politiker einer suspekten Partei, die sich selbst als Alternative definiert, immer wieder damit auffallen, dass sie gegen jegliche Freiheitsbestrebungen und Fortschrittsbemühungen der letzten Jahrzehnte schießen.
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Aus Sympathie wird Antipathie

Wenn Du merkst, dass aus Sympathie Antipathie und aus Interesse Gleichgültigkeit wurde, ist es schon zu spät.

Soziale Medien: Denkmal für die ermordeten Juden Europas

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Internet – Fluch und Segen. Soziale Medien – Fluch und Segen. Ich sehe nun, was Du machst. Du zeigst Dich in verschiedenen Posen. Du präsentierst Dich mal hier, mal dort. Du, ich, wir möchten uns mitteilen. Wir tun es auch. Doch, Du hast nun etwas anderes besucht. Du warst in Berlin. Genauer warst Du beim Mahnmal, beim Holocaust-Mahnmal. Dieses wurde erbaut, um an die ermordeten und gequälten Juden zur Nazizeit zu gedenken. Und Du machst nun ein Foto – berechtigt. Du willst mit auf dem Bild sein – okay. Doch wieso posierst Du so respektlos herum?
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Die Nafri-Debatte

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Wenn man schon immer aufgrund des äußeren Erscheinungsbildes und somit der Herkunft selektiert wird, ist das kein Spaß. Es macht keinen Spaß aussortiert zu werden. Es macht keinen Spaß festgehalten zu werden – immer wieder kontrolliert zu werden. Es ist ja nicht so, dass nur die Polizei Menschen mit Migrationsgeschichte aussortiert oder anders behandelt. Es geht nicht um Nafri. Es geht um mehr. Denn es passiert immer wieder – in öffentlichen Verkehrsmitteln, beim Bäcker, beim Amt, auf dem Gehweg, im Treppenhaus, überall. Aber vom Alltagsrassismus spricht man nicht. Warum auch? Es betrifft nicht die Mehrheit, die Vorurteilen und rassistischen Klischees ausgesetzt ist. Es betrifft Minderheiten, wie überall sonst auch.
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