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Selbstignoranz

Und am Ende ignorierst Du doch nur Dich selbst,
wenn Du sie ignorierst.

Das Wesen im Glashaus

Es ist soweit.
Der Tag.
Der Untergang.
Plötzlich ist er da.
Alles leergefegt.
Was war?
Was ist?
Was wird?
Ich wache mitten in einer zerstörten und verlassenen Gegend auf.
Ich sehe,
dass es regnet.
Das ist nicht nur ein gewöhnlicher Regen.
Nein.
Es ist anders.
Ich erkenne Steine,
Steine,
die vom Himmel regnen.
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Krieche mein Kind

Krieche mein Kind,
krieche.
Nur dann geb‘ ich Dir auch etwas zu essen.
So ist es gut.
Hier hast Du eine Rosine.

Katze

Was andere wollen,
kümmert Dich mal wieder nicht.
Du bist eine Katze,
hast viele Leben.
Du kannst Dich frei bewegen,
Raffinesse ist Deine Eigenschaft.
Du bewegst Dich,
wie Du möchtest.
Du tust,
wonach Dir ist.
Rücksicht?

Du bist eine Katze,
hast viele Leben.
Du bist eine Katze,
ein Mensch, eine Katze.

Selbstlosigkeit

Selbstlosigkeit lässt Dich Frieden und Liebe leben. Selbstlosigkeit lässt Dich aber auch Einsamkeit und Depression leben. Es ist schwer den richtigen Zeitpunkt, die richtigen Adressaten, die richtige Dosis zu finden, um oben und nicht unten zu landen.

Du kämpfst

Statt zu lieben,
kämpfst Du.
Statt zu leben,
tötest Du.

Deine Wahrheit

Es ist nur Deine Wahrheit,
Deine Realität.
Es ist nur Deine Wahrnehmung,
Deine Position.
Es ist nur Dein Verständnis,
Dein Egoismus.

Realität

Die gezielte Streuung von ausgesuchten Inhalten in sozialen Medien ist nicht die Realität. Sie darf nicht als Ganzes betrachtet werden. Sie ist nur ein Augenblick – ein klitzekleines Stückchen eines ganzen Kuchens, von welchem wir weder Geschmack noch den Preis kennen.

Endlich wach

Du sitzt da und glaubst,
mir ist alles egal.
Du sitzt da und begreifst,
Dir ist alles egal.

Das Jahr 2017 beginnt, wie 2016 aufgehört hat

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Das Jahr neigt sich dem Ende zu. Gewalt und Elend dominieren die Schlagzeilen. 2017 wird für viele Menschen so beginnen, wie 2016 zu Ende gehen wird. Leider interessieren uns Mord, Krieg und Elend nur dann, wenn sie vor unserer Türe stattfinden und man nicht weiter ignorieren kann. Würde das Wegschauen nicht ein Teil unserer Erste-Welt-Kultur sein, würde es vielen Menschen auf diesem Planeten vermutlich besser gehen.

Würden wir mit Bedacht einkaufen und konsumieren, würde es vielen Menschen besser gehen. Würden wir mit Bedacht wählen, würde es vielen Menschen besser gehen. Würden wir einander ebenbürtig begegnen und einander schätzen, könnten wir auf bessere Zeiten hoffen.

Das Jahr neigt sich dem Ende zu. Und es geht weiter wie bisher. Denn Hunger, Durst, Krieg, Ausbeutung, Unterdrückung und Terror halten sich nicht an irgendwelche aneinandergereihte Zahlen. Wir sind mitverantwortlich, auch wenn wir ausblenden, ignorieren und ablenken. Wir gehören zu einer Welt. Diese Welt braucht Hilfe. Diese Welt muss umdenken.

Frohe Festtage und einen guten Rutsch.