Distanziere Dich!

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Merke:

Distanziere dich von jeder Tat,
die ein anderer Mensch begeht,
ansonsten bist du für Teile der Gesellschaft
höchstpersönlich Verteidiger des Bösen.

Die Ignoranz der Gesellschaft

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Es kann nicht sein, dass wir uns mehr Gedanken um brennende Autos machen, als über radikale Polizeigewalt und -willkür. Es kann nicht sein, dass wir es hinnehmen, wenn Menschen ihrer Rechte beraubt werden, nur weil es uns selbst nicht in dem Augenblick betrifft. Weiterlesen

Leere & Schwere

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Du denkst zu viel,
und lässt die Leere gewinnen.

Du fühlst zu viel,
und lässt die Schwere gewinnen.

Es ist wie es ist.

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Es ist anders.
Es fühlt sich speziell an.
Es ist neu.
Es fühlt sich vertraut an.
Es ist mehr.
Es fühlt sich echt an.
Es ist seltsam.
Es fühlt sich surreal an.

Was würdest Du tun?

Wir sind schnell darin zu urteilen. Wir urteilen über Oberflächlichkeiten, wir urteilen über Handlungen, wir urteilen über Eigenschaften. Wir sind schnell darin. Doch was würdest Du tun?
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Soziale Medien: Denkmal für die ermordeten Juden Europas

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Internet – Fluch und Segen. Soziale Medien – Fluch und Segen. Ich sehe nun, was Du machst. Du zeigst Dich in verschiedenen Posen. Du präsentierst Dich mal hier, mal dort. Du, ich, wir möchten uns mitteilen. Wir tun es auch. Doch, Du hast nun etwas anderes besucht. Du warst in Berlin. Genauer warst Du beim Mahnmal, beim Holocaust-Mahnmal. Dieses wurde erbaut, um an die ermordeten und gequälten Juden zur Nazizeit zu gedenken. Und Du machst nun ein Foto – berechtigt. Du willst mit auf dem Bild sein – okay. Doch wieso posierst Du so respektlos herum?
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Die Nafri-Debatte

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Wenn man schon immer aufgrund des äußeren Erscheinungsbildes und somit der Herkunft selektiert wird, ist das kein Spaß. Es macht keinen Spaß aussortiert zu werden. Es macht keinen Spaß festgehalten zu werden – immer wieder kontrolliert zu werden. Es ist ja nicht so, dass nur die Polizei Menschen mit Migrationsgeschichte aussortiert oder anders behandelt. Es geht nicht um Nafri. Es geht um mehr. Denn es passiert immer wieder – in öffentlichen Verkehrsmitteln, beim Bäcker, beim Amt, auf dem Gehweg, im Treppenhaus, überall. Aber vom Alltagsrassismus spricht man nicht. Warum auch? Es betrifft nicht die Mehrheit, die Vorurteilen und rassistischen Klischees ausgesetzt ist. Es betrifft Minderheiten, wie überall sonst auch.
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Das Jahr 2017 beginnt, wie 2016 aufgehört hat

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Das Jahr neigt sich dem Ende zu. Gewalt und Elend dominieren die Schlagzeilen. 2017 wird für viele Menschen so beginnen, wie 2016 zu Ende gehen wird. Leider interessieren uns Mord, Krieg und Elend nur dann, wenn sie vor unserer Türe stattfinden und man nicht weiter ignorieren kann. Würde das Wegschauen nicht ein Teil unserer Erste-Welt-Kultur sein, würde es vielen Menschen auf diesem Planeten vermutlich besser gehen.

Würden wir mit Bedacht einkaufen und konsumieren, würde es vielen Menschen besser gehen. Würden wir mit Bedacht wählen, würde es vielen Menschen besser gehen. Würden wir einander ebenbürtig begegnen und einander schätzen, könnten wir auf bessere Zeiten hoffen.

Das Jahr neigt sich dem Ende zu. Und es geht weiter wie bisher. Denn Hunger, Durst, Krieg, Ausbeutung, Unterdrückung und Terror halten sich nicht an irgendwelche aneinandergereihte Zahlen. Wir sind mitverantwortlich, auch wenn wir ausblenden, ignorieren und ablenken. Wir gehören zu einer Welt. Diese Welt braucht Hilfe. Diese Welt muss umdenken.

Frohe Festtage und einen guten Rutsch.

Schokolade macht ignorant

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A: Würdest Du die Schokolade auch essen, wenn Du wüsstest, dass sie durch Kindersklavenarbeit in Deutschland hergestellt wurde?

B: Nein?

A: Bist Du rassistisch?

B: Nein, wie kommst du auf so einen Sche*ß?!

A: Die von Dir durch Kauf und Genuß unterstützte Schokolade wird durch Kindersklavenarbeit in afrikanischen Ländern hergestellt.

B: Ja, aber…

Schrecklicher Tag, schreckliches Jahr

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Schrecklicher Tag, schreckliches Jahr – Ungerechtigkeit, Gier, Hass, Mord und Ignoranz gegen Mensch und Menschlichkeit. Die utopische Vorstellung, die ich habe – von einer friedlichen, freien und gerechten Welt – wird trotzdem in mir weiterleben und von mir weitergegeben. Hoffnung stirbt zuletzt.