Überwachung: Langsam, aber sicher

In den letzten Monaten wurde viel über Flüchtlinge debattiert. In Sendungen wie Anne Will oder hart aber fair diskutiert man so lange schon über die Gefahren und Risiken einer lösbaren Flüchtlingspolitik. Doch bestimmte Themen, die uns alle betreffen, erhalten nur wenig mediale Aufmerksamkeit, auch wenn sie ebenfalls hohe Prioritäten haben: Überwachung.

Zeichen für eine steigende Überwachung und Kontrolle sind u.a. nicht nur

  • die Abschaffung des 500-Euro-Scheines,
  • die Pflicht Geschäfte über 5000 Euro per Bank abzuwickeln,
  • die Debatte darüber Bargeld grundsätzlich abzuschaffen,
  • verstärkte Polizeipräsenz,
  • der enorme Anstieg von Ausbildungsplätzen bei der Polizei,
  • die Debatte darüber, ob die Bundeswehr im Inland eingesetzt werden soll,
  • die Kooperationen westlicher Staaten mit fragwürdigen Diktaturen weltweit,
  • der Bau von Mauern in und um Europa,
  • die Aushebelung der Privatsphäre durch Einschnitte in Form von datenschutzbedenklichen Gesetzen uvm.

Jeder Mensch sollte, nein, muss sich Gedanken um seine private und individuelle Zukunft machen, bevor es zu spät ist und man in einer Überwachungsgesellschaft aufwacht und dank Big Data und Co. transparenter ist als so manches Abkommen zwischen Staaten, Think Thanks und Wirtschaftsverbänden. Es ist die Zukunft eines jeden von uns. Und wer weiß wofür welche Daten später, wenn fragwürdige Parteien aufgrund steigender Armut und Probleme mittels populistischer Methoden die Überhand gewinnen, genutzt werden. Die oben genannten Punkte stellen nur einen Bruchteil dessen dar, was sich langsam aber sicher verändert. Vieles wissen wir natürlich noch nicht mal.

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